Slider

Die Protagonisten

Leyla

 

Leyla Sealak wurde am 03.05.1997 geboren und ist die älteste Tochter der Meeresbiologin Amanda und des Künstlers René Sealak. Sie wuchs in einem kleinen alten Haus in der Stadt Ilmenau auf.

Schon früh entdeckte Leyla ihr Faible für Zahlen, Knobelspiele und Puzzle. Nach ihrem Abitur entschloss sie sich entsprechend Mathematik zu studieren und zog von Ilmenau nach Berlin. Dieser Schritt fiel der introvertierten und ängstlichen Leyla recht schwer, doch zum Glück musste sie diesen Weg nicht allein gehen.

Immer an ihrer Seite ist ihr bester Freund Majik Dryska. Obwohl die beiden so verschieden sind und Leyla, die Ordnung, Zuverlässigkeit und Pflichtbewusstsein liebt, oft an Majiks sorglosen Lebenseinstellungen verzweifelt, könnte sie sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen, denn bei ihm ist sie ganz sie selbst. Ein wenig beneidet sie ihn aber auch, denn es fällt ihm so unglaublich leicht neue Kontakte zu knüpfen. Dabei hat auch sie die besten Voraussetzungen dafür neue Menschen kennenzulernen.

Gewissenhaft besucht sie jeden belegten Kurs an der Universität Potsdam. Um sich die Wohnung in Berlin leisten zu können, arbeitet sie zudem als Aushilfs-Kellnerin in einem Café und als Werkstudentin im Bereich Risk Management. Geldsorgen und Ehrgeiz bringen sie dabei oft an ihre Grenzen und so ist es kein Wunder, dass sie selbst glaubt krank zu sein, als sie das erste Mal das sonderbare Flackern wahrnimmt…

Wenn Leyla nicht arbeitet oder lernt, liest sie gerne. Auch Comics haben es ihr angetan und immer wieder versucht sie sich selbst am Zeichnen.

Außerdem besucht Leyla gerne Museen. Sport hingegen steht nicht auf ihrer Liste der bevorzugten Aktivitäten. Vor allem den Sport in der Schule hat sie stets verabscheut. Außerdem hasst Leyla Schlangen und Würmer jeglicher Art.

Obwohl Leyla so ruhig und vorsichtig ist, treibt sie eine innere Neugier und der Wissensdurst. Immer wieder springt sie deshalb auch über ihren eigenen Schatten und ist bereit fremde Welten zu erkunden. Dabei ist sie stets wachsam…

MAJIK

 

Majik Dryska wurde am 10.09.1996 geborenen. Schon seit Kindertagen wurde ihm vorgeschrieben, was er zu tun und zu lassen hat. Bis zur Oberstufe hatte er kaum eine freie Wahl, was Hobbys und Freizeitaktivitäten anging. Von da an begann er jedoch sich immer mehr und stärker den Wünschen seiner Eltern zu widersetzen, was letztendlich zu einem Familienzerwürfnis führte. Heute weiß Majik selbst kaum, ob er aus Prinzip nicht in die Fußstapfen seiner Eltern treten möchte oder ob ihm der Beruf des Immobilienmaklers wirklich nicht liegen würde. In seinen Ohren klingt der Job jedoch ausgesprochen öde und unflexibel.

Er selbst liebt die Kunst über alles. Aus diesem Grund entschloss er sich auch dazu Kunst zu studieren. Irgendwo, weit weg von zu Hause. Als ihm seine beste Freundin Leyla erzählte, dass sie in Potsdam studieren möchte, war ihm sofort klar, dass dies auch die Uni seiner Wahl sein würde. Um möglichst viel Zeit mit ihr verbringen zu können, wählte er sogar das verhasste Fach Mathematik als Zweitfach.

Er liebt Leyla – alles an ihr, ihre Intelligenz, ihre Schüchternheit und auch ihre zahllosen Sommersprossen, die sie selbst so hasst. Für Leyla würde er so ziemlich alles tun. Unglücklicherweise ist nicht Leyla seine feste Freundin, sondern Katja.

Manchmal fühlt sich Majik selbst ein wenig schlecht bei dem Gedanken, dass er eine Beziehung führt, die er selbst eigentlich nicht möchte. Mehrfach hat er auch schon versucht die Beziehung zu beenden, aber letztendlich ist es so, wie es ist, eigentlich ganz okay. Bequem – und bequem, unkompliziert und sorglos, so mag Majik das Leben am liebsten. Er hasst Konflikte und Kritik. Ansonsten ist er ein sehr fröhlicher, abenteuerlustiger und kontaktfreudig Mensch.

Trotz des schlechten Familienverhältnisses bekommt Majik seine neue, große Wohnung in Berlin von seinen Eltern bezahlt. Finanzielle Zuwendungen sind ihre Art sich für Fehler oder zu wenig Zeit zu entschuldigen.

Da Majik keinerlei finanziellen Druck verspürt und auch nicht besonders ehrgeizig und fleißig ist, was sein Mathematikstudium betrifft, hat er viel Zeit für seine Leidenschaft, die Kunst. Am liebsten zeichnet er in seiner Freizeit Comics oder Portraits oder verbringt die Zeit am Klavier. Hier ist er seinen Eltern sogar dankbar, dass diese ihn bereits im Alter von 6 Jahren zum Unterricht gezwungen haben.

Im Sommer geht Majik regelmäßig Surfen. Er liebt diesen Sport, da er hier auch die Möglichkeit hat, seinen – seiner Meinung nach – makellosen Körper zu zeigen. Er ist überaus eitel, was dazu führt, dass er sich trotz seiner schlechten Augen weigert, eine Brille aufzusetzen.

PAN

 

Pan ist ein Gestaltwandler und kann zwischen der Gestalt eines Menschen und der einer Raubkatze wechseln. Meist ist er wortkarg und stets darauf bedacht, nie etwas von sich zu erzählen.

Woher er stammt, verrät er nicht. Wohin er will, sagt er nicht. Was er denkt, deutet er nur an.

Er ist ein Flammist – beherrscht das Feuer – was ungewöhnlich ist. Eigentlich sind Gestaltwandler mehr Tier als Mensch und besitzen solche Fähigkeiten nicht. Bei Pan ist das anders. Er ist eindeutig mehr Mensch. Allerdings einer, mit scharfen Zähnen und gelben Augen. Einer, der ein sonderbares Interesse an Leyla zeigt.

Er ist ein Einzelgänger, freiheitsliebend und hat seinen eigenen Kopf, die Uni besucht er nur, wenn es ihm passt. Die Belange Anderer interessieren ihn nicht wirklich.

Und seine Raubkatzeninstinkte lassen ihn schnell handeln…

THEODOR

 

Theodor van Raiken ist ein Aerist – ein Element, der die Luft beherrschen kann. Er stammt aus einer sehr angesehenen Familie und lebt zusammen mit seinem Vater Aston van Raiken auf einem Gut in Naurénya. Sein Studium der Magie an der Universität hat er fast beendet, lediglich die Abschlussprüfung steht noch aus. Aufgrund der Versteinerung konnte diese bislang noch nicht stattfinden.

Anders als Majik fügt sich Theodor ganz in die Rolle, die ihm bestimmt ist. Das Verhältnis zu seinem Vater ist kühl, aber voller Respekt. Familienehre bedeutet Theodor eine Menge. Er weiß, um die Verantwortung, die er trägt.

Theodor lässt sich nicht gerne in die Karten schauen. Seine kalte, oft blasierte Miene verrät nicht, welche wahren Gefühle und Gedanken er verbirgt und welche Geheimnisse er hütet.

Er ist arrogant und stolz, aber auch aufmerksam, intelligent und eloquent. Und eines steht auf jeden Fall fest: Er ist bereit für seine Ziele erbittert zu kämpfen.